Die Tá´akîb Mergyan
Mergyan liegt am äußersten Südzipfel sowohl Kemis
als auch Aventuriens.Sie ist Bestandteil der Markgrafschaft Tárethon,
einem seit langer Zeit bestehendem Lehen der Kirche des Alleinseligmachenden
Herrn Boron, die Staatsreligion von Kemi.
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Der einfachste Weg für den Reisenden Mergyan zu
betreten ist natürlich mit einem Schiff in die Provinzhauptstadt
Peri zu fahren. Ein anderer Weg wäre von Nordwesten aus der Tá´akîb
Sarslund über einen eien halbausgebauten Strandweg einzureisen.
Gleiches gilt für die im Westen gelegene Tá´akîb Seku Kesen. Der
letzte noch ausgebeute Weg der nach Mergyan führt, ist ein notdürftiger
Handelsweg von Sarslund nach Seku Kesen und führt zum einen durch
dichten Dschungel und Gebirge.
Weitere Wege nach Mergyan gibt es nicht, ausser für waghalsige
Abenteurer welche sich Tage oder gar wochenlang durch dichtesten
Dschungel kämpfen wollen.
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Die größte Stadt in Mergyan ist Peri mit ca. 450
Einwohnern und 178 Bürgern. Von hier aus wird das geschick von
ganz Mergyan gelenkt. Am nächstgrößten ist Chentked´nebaka mit
280 Einwohnern und 52 Bürgern.
Die weiteren Städte sind: Sendjet Hesá 109 Einwohner und 6 Bürger
Yweni Semjet 95 Einwohner und 8 Bürger
Chetpet´anch 90 Einwohner (davon ca. 20 Tschopukikuhas) und 7
Bürger
Mesni Mesu 89 Einwohner, 3 Bürger
Set´herit Kem 52 Einwohner (davon ca. 20 Tschopukikuhas)
Ahet Aped´Kem 48 Einwohner (davon 30 Tschopukikuhas) , 3 Bürger
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In Mergyan wird der Kem´sche Boronkult sehr ernst
genommen, in jeder Siedlung steht zumindest ein Schrein des dunklen
Gottes. Der neue Baron weiß jedoch das Menschen nicht allein vom
Glauben an den Tod leben können, so förderte er die Verbreitung
der 11 göttlichen Kinder des Herrn Boron zum Seelenheil seiner
Schäfchen im Dieseits.
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Zur Zeit leben in Mergyan ca. 100 Tschopukikuhas,
einem ehemals wildem und gefährlichem Stamm von Eingeborenen welche
jedoch mit der Zeit “zivilisiert” wurden und teilweise sogar in
Städten leben. Nur ein Clan von ihnen zieht noch der Tradition
ihrer Vorfahren mit den Herden durch den Dschungel. Glücklicherweise
sind aber auch sie friedlich und man kann sie ab und zu in einer
der dschungelnahen Städte sehen, wenn sie Kräuter oder Felle zu
Tausch bieten.
Ebenfalls in Mergyan leben noch ca. 5 Achaz, Echsenmenschen, die
letzten Überlebenden eines ehemals den ganzen Süden Aventuriens
beherrschenden Reiches. In anderen Tá´akîbets leben laut Berichten
auch noch weitere dieser seltsamen Wesen.
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Die einfache Bevölkerung lebt vom Reis und Hirse
Anbau, in manchen Regionen wird auch Fischfang betrieben. Ebenso
werden, wenn auch nicht in größerem Umfang Gemüse und Bananen
angebaut. Aus dem Reis, welcher in dieser im vergleich reichen
Provinz über den Bedarf produzierten wird, wird Narvuk, ein starker
Reisschnaps gebraut. Und obwohl an vielen Stellen der Dschungel
sogar bis an die Küste reicht, haben es die Bewohner geschaft
durch harte Arbeit, aber auch den durch zahlreiche Vulkanausbrüche
fruchtbar gemachten Boden die Ta’Akîb zu einer reichen Ta’Akîb
gedeihen zu lassen. Und als ob das nicht reichen würde verstummen
seit der Zeit der Echsenherrscher Gerüchte über Edelsteinvorkommen
in den Bergen nicht...
Jan H. Krüger
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